Sollte jedes Kind im Unterricht einen Laptop oder iPad dabeihaben? Wie kann es richtig genutzt werden und nicht nur den Schreibblock einsparen? Diese Fragen stellen sich Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulen spätestens seit der Corona-Pandemie. Auch die Lehrkräfte der FES-Realschule suchen den für sie richtigen Weg, bilden sich fort und arbeiten an einem Konzept für den Einsatz von digitalen Endgeräten.
Lernen am Beispiel von anderen ist eine weitere Möglichkeit, und eine solche ergab sich Mitte November im Rahmen des Projekts „Aufs Ganze gesehen“ des Evangelischen Schulwerks. Gemeinsam mit der FES Esslingen hat der Verband eine Lernreise zum Thema „iPad Schule werden und sein“ veranstaltet. So sind Schulleiter Jürgen Hakenjos und seine Kolleginnen Mirke Waldbüßer und Katharina Haug an die FES Esslingen gereist, die seit einem Jahr iPad-Schule ist. An zwei Tagen nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit aus den Erfahrungen dieser Schule mit iPad 1:1-Ausstattung zu lernen. Am Donnerstag gaben die Kollegen aus Esslingen vor allem ihre Erfahrungen weiter und am Freitag konnte direkt im Unterricht erlebt werden, wie es in der Praxis gehandhabt wird.
Für unsere FES-Abordnung waren vor allem folgende Fragen spannend: Wie sieht das Classroom-Management aus, welche Methodik, welche Apps finden Anwendung, was nehmen wir als Ablenkung oder Zeitfresser durch das Endgerät wahr? „Es war eine lehrreiche und ideenspende Bildungsreise und wir danken der FES Esslingen für diese Möglichkeit der Hospitation“, so das Fazit von Schulleiter Jürgen Hakenjos.
Claudia Schäfer
Redaktion